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  • Birgitt Piekenbrock

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Deine Trainingskarte Beißhemmung

Herzlichen Dank für deine Bestellung!

Die bestellte Trainingskarte Beißhemmung hat einen Scriptumfang von ca. 40 DIN A4 Seiten und vermittelt viel Wissenswertes zum Thema Beißhemmung mit wertvollen Tipps und Trainingsanleitungen.

  • Du kannst online sofort zu lernen beginnen! Es ist sofort nach dem Bestellvorgang freigeschalten!

    Deine Trainingskarte findest du im Anschluss!

Einleitung

Ich heiße alle Schnüffelnasen und Zweibeiner Willkommen!


Ich bin . . .
. . . Birgitt Piekenbrock . . .
. . . mit meiner geliebten Hündin Ela Kira.

Seit Jahren arbeite ich im Allgäu als erfolgreiche geprüfte und zertifizierte (ATN / Sachkundenachweis § 11 TierSchG) Hundeverhaltensberaterin mit Mensch und Hund.

Als zertifizierte geprüfte Assistenzhundetrainerin (ATN / Sachkundenachweis § 11 TierSchG) bin ich eine von wenigen Expertinnen in Deutschland, spezialisiert auf den Bereich Epilepsiewarnhunde. Ich bilde Assistenzhunde mit und für beeinträchtigte Menschen aus und arbeite mit der betroffenen Familie zusammen.

Sehr stolz bin ich darüber, den ersten Epilepsie-Anfallswarnhund Italiens mit der betroffenen Familie zusammen erfolgreich trainiert und ausgebildet zu haben! Der krönende Abschluss war eine hervorragend bestandene Assistenzhunde-Team-Prüfung von Halter und Assistenzhund bei der Koordinierungsstelle für Assistenzhundeprüfungen des Messerlie Institutes in Österreich.

Im Therapiehundebereich schule ich Hundehalter sowie Institutionen und Einrichtungen im Dienst der Gesundheit, Rehabilitation und Resozialisierung. Ich bilde Therapiehunde-Teams für die tiergestützte Therapie aus.

Über die Jahre habe ich viele eigene Trainingskonzepte erstellt, insbesondere im Assistenzhundewesen. Und so sind gewaltfreie, leichte, effektive und einfache Trainings-Anleitungen entstanden, die jedem Hundebesitzer bei der Grunderziehung helfen.

Ein weiteres Steckenpferd ist für mich auch das Schreiben. Heute kombiniere ich mein Fachwissen mit der Leidenschaft des Schreibens. Und so lag es nahe Onlineseminare zu entwickeln und mein Hundewissen auch in Büchern niederzuschreiben.

Herzlich willkommen an Bord und viel Spaß!

Eure Birgitt Piekenbrock
Hundeverhaltensberaterin
Assistenzhundetrainerin
Buchautorin

Beißhemmung

Was ist das?

Einige Autoren beschreiben die Beißhemmung als einen angeborenen Schutzmechanismus, also eine Hemmung des zu festen Zubeißens, die dazu führt, dass ein im Kampf untergebenes Individuum vom siegreichen Artgenossen nicht ernstlich verletz wird, sofern das unterlegene Tier seine Niederlage durch eine Demutsgeste kenntlich macht (Konrad Lorenz). Andere Autoren beschreiben die Fähigkeit zur Kontrolle der Beißintensität, die von den Welpen allmählich durch Spielverhalten mit der Mama und den Geschwistern erlernt wird. Zwickt ein Welpe im Spiel zu stark, quittiert ihm sein Spielpartner das mit einem hohen Aufschrei und dem Abbruch des Spiels. In Bezug auf den Menschen muss ein Welpe die Beißhemmung erst erlernen.

Meist ist das aber genau die Zeit, wo der Welpe bei seiner neuen Menschenfamilie einzieht. Im Spiel lernen Welpen, Aggression und Beißhemmung zu kontrollieren, Bindungen entwickeln, soziale Rollen einzuüben. Die menschliche Familie ist oft mit dem Erlernen der Beißhemmung überfordert und weiß nicht richtig damit umzugehen, gerade bei Familien mit kleinen Kindern.

Die Welpen spielen wild, sind lebhaft, setzen ihre spitzen Zähnchen ein, zwickeln und beißeln, so wie sie vorher auch mit ihren Geschwistern gespielt haben, für uns Menschen wird das schnell unangenehm.

Fatal ist dann, dass die erste Zeit im neuen Zuhause von ausschlaggebender Bedeutung ist. Der Welpe wurde gerade aus seinem Rudel gerissen, von seinen Geschwisterchen und der Mama getrennt. Er wird in eine ihm ganz fremde Welt verfrachtet, ein Zuhause, das er sich nicht selbst ausgesucht hat, welches er noch nicht kennt. Er vermisst seine Mama und Geschwister. Wenn man ihn jetzt schon maßregelt, weil er vermeintlich beißt, er aber NUR NOCH NICHT GELERNT hat, wie er seine Zähnchen einsetzen darf, dies aus Hundesicht ein normaler Lernprozess ist (er macht nichts falsch), kann das fatale Folgen haben. Er muss erst mal ankommen und zu seiner Menschenfamilie vertrauen fassen.

In dieser Phase werden dann schnell aus Unsicherheit und Unwissenheit über dieses Thema viele Welpen wieder zurückgegeben, weil gerade Ersthundebesitzer verzweifeln und überfordert sind sowie nicht wissen wie sie damit umgehen sollen. Diese sind dann verunsichert, es entsteht schnell der Eindruck Welpi beißt, oder gar noch schlimmer, sie behaupten Welpi sei „aggressiv“, wissen nicht was zu tun ist, dabei entsteht aber leider sehr schnell eine Fehlverknüpfung beim Welpen und durch falsche Signale der frisch gebackenen Welpenaltern verschlimmert sich das Verhalten.

Der Welpe ist aber nicht aggressiv oder beißt absichtlich! Sondern die Welpen haben NUR NOCH NICHT GELERNT, dass die Hände der Menschenfamilie nicht das gleiche sind wie die Haut der Geschwister.

Dem wollen wir natürlich entgegenwirken, deshalb ist uns gerade dieses Thema sehr wichtig und dazu habe ich ein extra Script für euch erstellt.

Die lieben spitzen Zähnchen

Dazu kommt, dass Welpen natürlich nadelspitze Zähnchen haben, die ihnen erlauben, die Kraft ihres Kiefers zu erproben. Welpen beißen gerne auf alles herum, was ihnen in den Mund kommt und nehmen auch gerne alles in den Mund.

In der Wurfkiste testen sie die Kraft ihres Kiefers an den Geschwistern und zwickeln und knabbeln. Diese reagieren mit einem einfachen Signal: sie quicken und beenden das Spiel und gehen weg. Wenn keine Geschwister mehr da sind kann das auch der Finger vom Besitzer sein.

Wenn wir nun in hundisch mit ihnen kommunizieren wollen, ist die Antwort eigentlich ganz einfach. Wir machen es den Geschwistern nach: wir quicken und beenden das Spiel SOFORT für 10 – 15 Sekunden und gehen aus der Spielsituation. Dann erhält Welpi eine neue Chance zu spielen, damit er das richtige Verhalten auch lernen kann.

Für die nadelspitzen Zähnchen empfehle ich gerne immer einen Vorrat an Spielsachen bereit zu halten, auf denen der Hund rumkauen kann. Du kannst dir das vorstellen wie bei einem zahnenden Baby. Welpen zahnen 14 Monate lang und es ist auch wie beim Baby manchmal schmerzhaft, daher kann man ihnen den Vorgang des Zahnens mit geeignetem Spielzeug, auf dem sie rumkauen können, erleichtern. Dazu eignen sich tatsächlich u. a. die alt bekannten Beißringe für Babys gut.

Spielsachen sind deshalb sehr wichtig bei dem Vorgang des Zahnens, auch damit dein Liebling nicht mit dem unerwünschten Anknabbern der Möbel beginnt.

So musst du deinen Liebling nicht für seine natürliche Ausgelassenheit beim Spielen oder für den Vorgang des Zahnens bestrafen.

Grenzen setzen muss gelernt sein

In den ersten 8 Lebenswochen lernen die Welpen mit Mutter und Wurfgeschwister das Üben hundlicher Fähigkeiten und Verhaltensweisen unter Artgenossen.

Der Welpe hat im Umgang mit Mutter und Geschwister spielerisch gelernt, auf Hundeart zu kommunizieren und Kräfte zu messen. Welpen spielen untereinander exzessiv. Das finden die Menschen anfangs noch amüsant.

In dieser Phase kommen die Welpen dann meist zu Ihren zukünftigen Menschenfamilien. Sie übertragen das Spielverhalten jetzt auf den Menschen. Der Welpe hat aber einfach nur noch nicht gelernt, wie die Bedürfnisse und Ansprüche seiner neuen Menschenfamilie sind. Das ist ab sofort unsere Aufgabe dem Welpen beizubringen. Aber er hat gelernt, dass Spielen schön und befriedigend ist – das Spielen auf Welpenart. Deshalb versucht Welpi bisher Gelerntes weiterhin zu praktizieren. Im Geschwisterrudel haben sie gelernt, wann es dem Geschwisterchen weh tut.

Welpenspiel ist für die meisten Menschen aber zu grob, zu heftig. Besonders Kinder fühlen sich schnell von dem neuen Familienmitglied attackiert, zerkratzt, gebissen und geängstigt.

In dieser Phase werden aus Unsicherheit und Unwissenheit über dieses Thema viele Welpen wieder zurückgegeben, weil gerade Ersthundebesitzer ihren Hund nicht wissen zu handeln.

Beißeln, Reißen, Pföteln und Zwickeln werden aus der Erfahrung mit den Geschwistern auf die Hände und Kleidung des Menschen übertragen.

Die Regulation der Stärke des Zubeißens, die Beißhemmung, reifte bislang überwiegend an den Geschwistern.

Viele Welpen lernen schnell, dass Menschenhaut empfindlicher ist als die eines Hundes. Andere Welpen lernen es nur schwer. Bei manchen ist das Bedürfnis nach Beißeln und Zwickeln besonders stark ausgeprägt.

Die Beißhemmung zu erlernen, ist normales Hundeverhalten. Fatal ist dann, dass dieses normale Hundeverhalten durch unpassendes falsches Training durch den Menschen noch verschlimmert wird.

Ein paar Worte zu Quitschespielzeuge und Beißhemmung

Zum Thema Beißhemmung gehört oft die Frage von Quitschespielzeugen, dabei scheiden sich die Meinungen der Hundeexperten erheblich.

Ich persönlich halte Quitschespielzeuge in den ersten Lebensmonaten des Welpen für NICHT geeignet. Danach ist es kein Problem dem Hund auch mal ein Quitschi zu geben, wobei ich persönlich diese gar nicht benutze und lieber sinnvolle Lernspielzeuge einsetze.

Warum: Die Welpen lernen spielerisch soziale Fähigkeiten, im Spiel necken sie sich, lernen zu kämpfen, messen ihre Kräfte. Wenn es dem Gegenüber zu dolle wird und ein Welpe beißt zu fest zu oder ist zu grob, jammert oder schreit der Spielgegner kurz auf. So lernen die Welpen ihre Beißkraft einzusetzen und nicht zu fest zuzubeißen. Der im Spiel zubeißende Welpe lässt ab. Da die Geräusche des Quitschespielzeuges dem jammerden und schreienden Welpen gleichen lernt der Welpe aber recht kontroproduktiv beim Quitschi immer feste weiter darauf zu beißen, manche Welpen steigern sich richtig in das Quitschispiel hinein und lernen so nicht die Hemmung des Beißens, wenn es einem anderen Welpen weh tut. Durch das Quitschen des Spielzeuges gewöhnen sich Welpen an diese Geräusche des quitschens, schreiens, jammerns und deuten es nicht mehr als Warnsignale. Sie übertragen das hemmungslose Spiel mit dem Quitschispielzeug und das feste zubeißen auf die Geschwisterchen und uns Menschen und lernen bei diesem Spielzeug nicht rechtzeitig abzubrechen, wenn es dem Gegenüber weh tut.

Deshalb sollten Kontrollierte Spiele immer einem wilden, exzessiven Spiel wie mit einem Quitschespielzeug vorgezogen werden.

Beißhemmung – was darf ich nicht machen:

  • laute strenge Stimme
  • schnelle Bewegungen (machen Kinder gerne)
  • weglaufen (machen Kinder gerne)
  • wegschubsen (machen Kinder gerne)
  • stake körperliche Einwirkung
  • Quitschespielzeuge

beeindrucken nicht jeden Welpen, im Gegenteil. Mancher Hund wird durch dieses Verhalten so stark erregt, dass er die Selbstkontrolle verliert und das Verhalten wird immer schlimmer.

So geraten Mensch und Hund in den ersten Tagen und Wochen ihres Zusammenlebens schnell in einem Teufelskreis aus Ablehnung, Frustration, Bestrafung und Isolation.

Anstatt seine Zeit als akzeptiertes und geliebtes Familienmitglied zu verbringen, findet der Welpe sich für immer längere Zeit in seiner Box wieder.

Dem wollen wir gerne entgegenwirken.

Was also tun?

Als erstes vorsichtshalber, falls du nicht ganz zu Ende lesen willst, der erste Trainingstipp:

  • Sobald das Spiel zu heftig wird SOFORT Meistens befindet man sich gerade am Boden zum Spielen.
  • SOFORT das Spiel abbrechen, ohne Worte und ohne zu Schimpfen aufstehen und LANGSAM aus der Situation gehen. Umdrehen und Welpi nicht beachten und nicht mit ihm sprechen hilft auch schon bei manchen Welpen.
    Bitte nicht rennen, das findet der Welpe toll und will fangen (jagen) spielen. Manchmal reicht es auch schon nur aufzustehen (aber nicht immer).
  • Hört der Welpe auf und beruhigt sich wieder, kann man das Spiel wieder anbieten. Welpi bekommt eine neue Chance zu lernen es richtig zu machen.
  • Zwickelt er wieder, SOFORT das Spiel wieder abbrechen, ohne Worte und ohne zu Schimpfen aufstehen und LANSAM aus der Situation gehen. Oder Umdrehen und Welpi nicht beachten und nicht mit ihm sprechen.
  • Zwickelt er nicht, kann natürlich weitergespielt werden.

Wichtig ist aber, dass sich das gesamte Menschenrudel, vor allem auch die Kinder, daran halten.

Warum muss ich nicht schimpfen? Weil der Abbruch des geliebten Spieles schon die Strafe für den Hund ist. Bitte immer wieder einen neuen Spielversuch starten, so lernt der Hund i. d. Regel schnell, dass wenn er zu grob wird das schöne Spiel beendet ist, wenn er nicht zwickelt, der Mensch aber mit ihm weiterspielt. Auch das Umdrehen und nicht beachtet werden ist eine Strafe für Schnuffi, „ohne körperlich oder verbal bestrafen zu müssen“! Der Welpe lernt durch Aktion und Reaktion auf eine artgerechte Weise, in seiner Hundesprache, die er durch unsere oben beschriebene Reaktion SOFORT deuten und verstehen lernt.

Eine Regel, die übrigens allgemein gilt: Schnuffi zeigt das Verhalten, welches zum Erfolg geführt hat (nicht zwickeln, dann spielt mein Mensch weiter) gerne wieder und Schnuffi legt Verhalten ab, welches nicht zum Erfolg geführt hat (Welpi hat gezwickelt, Mensch hört auf zu spielen – schade – aus Hundesicht nicht erfolgreich).

Das diese Regel erfolgreich ist, muss aber das Timing richtig sein, d. h. du musst zum richtigen Zeitpunkt die Aktion abbrechen, sonst lernt er es nicht und das Verhalten kann sich verschlimmern. Bitte deshalb wirklich SOFORT das Spiel abbrechen. Viele denken der Wurm ist doch noch soooooooo klein und süß, das ist doch nicht schlimm, dass es etwas weh tut. Doch! Ist es! Der Wonneproppen muss JETZT lernen wann es dem Menschen weh tut.

Zu wildes Spielen vermeiden

Zu wildes Spielen vermeiden

Für das Erlernen der Beißhemmung sollte deshalb in der neuen Menschenfamilie in den ersten Tagen und Wochen im neuen Zuhause auch auf zu wildes Spielen verzichtet werden. Beim wilden Spiel wird Welpi schneller gerne fest und wild Zwickeln, das ist kontraproduktiv.

Die Welpen lernen in solchen Situationen sonst ganz schnell
„wildes Spielen“ ist vollkommen ok, ist normal.
Wir leben den Welpen ja gerade das „wilde Spiel“ vor! Also ist es richtig!
Es entsteht schnell ein Kreislauf
und das Spiel und auch das Zwickeln wird immer wilder!

Besser als Alternative dazu:

  • Suchspiele
    Leckerlis verstecken zusammen mit dem Welpen, dass macht den Welpen (und den Kindern) unheimlich viel Spaß, sie DÜRFEN ihr wertvollstes Stück, die Nase einsetzen, sie lieben es!!!!
  • eine Leckerlistraße bauen,
  • Die Leckerlis verstecken auf dem Boden, anfangs noch für den Welpen sichtbar, später verstecken, usw…
  • Zuerst in einem Raum, dann in mehreren Zimmern, usw…

Sie werden es lieben – und dabei vergessen die Welpis das Zwickeln!

Dieser Tipp hilft euch schon ein ganzes Stück weiter. Aber nicht alle Welpen sind gleich. Was wenn’s nicht funktioniert?

Wenn’s nicht funktioniert geht’s weiter im Text.

Körpergrenzen

Hunde können wahrnehmen, wo der eigene Körper aufhört und der des Menschen beginnt, aber der schmale Bereich dazwischen, die Individualdistanz, muss Welpi als Grenze erst erlernen.

Dass auch wir eine Grenze haben sollte deshalb schon der kleine Welpe lernen, auch wenn der hochhüpfende und spielende Welpe noch so süß ist. Er wird größer und schwerer und dann wird sein grenzenloses Verhalten unangenehm. Wenn du ihm Verhalten durchgehen lässt, weil er ja noch so klein ist, hat er es schon erlernt, dann musst du später mit viel größerem Aufwand versuchen das Verhalten wieder abzuschwächen.

Welpen lernen schnell was positives Verhalten an Nähe, Lob und Zuwendung bringt und was nicht. Sie lernen auch schnell Grenzen zu respektieren und auf eine Einladung zu warten.

Training auf einer Ebene

Hier zeige ich euch einen weiteren Trainingsansatz um die Beißhemmung zu erlernen und / oder aufdringliche Welpen, die auch für Kinder schön umzusetzen ist.

Besonders schnell lernen Welpen unsere Körpergrenzen zu respektieren, wenn wir uns zu ihnen auf den Boden begeben. Hände, Schoß und Gesicht sind für den Welpen leicht zu erreichen, das mögen sie.

In dieser Position können aber auch wir ohne große Probleme Ansätze des Hundes blockieren.

  • Überlege dir für diese Übung ein Wort, wie z. B. „zurück“
  • Wenn dein Welpe jetzt zu aufdringlich wird…
  • … kündige deine Handlung verbal an – sage das Wort, z. B. „zurück“ und …
  • … verschränke deine Arme vor deinem Oberkörper, beug dich ein wenig nach vorne und schaue deinen Welpen an.
  • Sobald dein Welpe auch nur ein kleines bisschen auf deine deutliche Körpersprache (ein wenig nach vorne beugen) reagiert und etwas zurückweicht oder innehält, bestätigst du dieses Verhalten mit einem Markersignal, z. B. „prima zurück“ und einer dem Signal folgenden Leckerli-Belohnung.
    Optimal für den Lernerfolg ist das Zurückweichen des Hundes mit einem Signal „einzufangen“, welches eine Belohnung verspricht.
    Das „einfangen“ kann mit einem Clicker oder mit einem Markersignal umgesetzt werden. Wichtig ist danach folgt eine Leckerlibelohnung.
  • Bitte natürlich die Körpersprache dosiert einsetzen, der Welpe soll keine Angst bekommen durch das nach vorne beugen, er soll lediglich innehalten oder etwas zurückweichen.

Ablauf des Trainings zur Distanzierung des Welpen auf Signal

Ablauf des Trainings zur Distanzierung des Welpen auf Signal

Zusammenfassung des oben beschriebenen Trainings:

Verbale Ankündigung (z. B. zurück) — Distanzierende Körpersprache (leicht nach vorne Beugen) — Hund hält inne — Markersignal (prima zurück) — Belohnung

Manche Welpen drehen trotzdem noch weiter auf. Versuche auch die erste Trainingseinheit mit Aufstehen und wegdrehen, die oben beschrieben ist.

Bis hier hin dürften die meisten der interessierten Leser schon Erfolg haben. Ich habe dieses Thema Anfangs für die Welplenkäufer meiner Golden Retriever Zucht erstellt für die Welpenmappe. Da dieses Thema aber so wichtig ist und große Nachfrage auch allgemein besteht wird dieses Script auch auf meinen Seiten von https://hunde-trainingskonzepte.de veröffentlicht. Daher möchte ich noch ein paar weitere Trainingsmöglichkeiten aufzeigen, da es auch ungestüme Welpen gibt und manch ein Hundehalter noch weitere Informationen wünscht, wenn die bis hierhin beschriebene Maßnahmen nicht erfolgreich waren.

Aber auch sonst lohnt es sich weiter zu lesen, es sind noch einige schöne Trainingsanleitungen dabei! Also weiter geht’s!

Umlenkung anstatt verbieten

Belohnung und Spiel – erfolgversprechender als ein „nein“

Beides, Leckerli-Belohnung als auch ein Spiel mit dem Welpen ist gerade sehr wichtig für den Welpen, der intensiv Hände und Kleidung mit seinen nadelspitzen Zähnchen bearbeitet.

Der Einsatz von Spielzeug lenkt das Interesse von der menschlichen Haut auf weniger empfindliche Objekte um. In der Fachsprache nennt man das „Umlenkung“, dies ist erfolgversprechender als Verbieten!

Das Befolgen von Verboten erfordert die ausgereifte Fähigkeit deines Hundes, Impulse zu kontrollieren.
Dies dauert bei deinem Welpen noch Monate, bis das System zur Impulskontrolle im Hundegehirn soweit ausgereift ist, dass es auch bei starker Erregung funktioniert.

Umlenkung verhindert, dass du deinen Welpen bestrafen musst.
Umlenkung baut ein akzeptables Verhalten zwischen dir und deinem Hund auf, ein positives Erlebnis, das die Bindung zwischen Mensch und Hund intensiviert.
Jedes Respektieren deiner Körpergrenze, egal ob durch geduldiges Abwarten oder zurückweichen darf und soll honoriert und belohnt werden.
Belohnung kann neben dem Leckerli auch eine Kuscheleinheit, eine kurze Spieleinheit, das Kauen auf dem Lieblingsspielzeug, eine spielerisches Wetteifern etc… sein.
Umgesetzt auf unser obiges Beispiel bedeutet das, dass du anstelle der Leckerli-Belohnung deinen Welpen auch durch Umlenken mit einem Spielzeug belohnen kannst.
Beim Spielen (in Bezug auf den Themenbereich Beißhemmung) wirf den Spielgegenstand immer von dir weg, dass der Raum um deine Körpergrenze größer wird.
Sogleich kannst du neben der Spielebelohnung neben dem Umlenken auch gleich am Zurückbringen und Loslassen arbeiten.

Leckerli anstatt schimpfen

Füttern ist eine weitere überragende Möglichkeit, am Respektieren der Körpergrenzen und / oder an der Beißhemmung zu arbeiten.

Im Assistenzhundewesen werden viele Übungseinheiten und viel Trainingsaufbau mit der Handfütterung erarbeitet, alternativ zur Fütterung aus einem Napf.

Um bei unseren Beispielen der Beißhemmung und Körpergrenze zu bleiben, kann hierbei dein Welpe Bröckchen für Bröckchen lernen, dass grobes und forderndes Verhalten null Nährwert hat. Anstatt also dein Futternapf zu füllen, nimm diese Portion zum Trainieren. Dazu habe ich eine schöne Übung für dich!

Impulskontrollübung, die man auch schon sehr schön mit Welpen umsetzen kann:

  • Stell dir deine Futterportion in einer Schüssel bspw. auf einen Tisch,
  • setze dich daneben auf einen Stuhl, so dass du gut an das Futter kommst,
  • nimm jeweils immer ein paar Futterbrocken in deine geschlossene Hand, so dass dein Hund noch nicht drankommt.
  • Strecke deine geschlossene Hand mit dem Futter drin aus und biete es deinem Welpen an. Deine Hand ist immer noch geschlossen.
  • Dein Welpe wird jetzt versuchen evtl. durch kratzen oder beißen oder pföteln an das Futter zu kommen. Du machst erstmal nichts.
  • Hört Welpi nicht auf, entziehst du ihm ruhig deine Futterhand mit einem ruhig gesprochenen Wort des Bedauerns, bspw. „schade“ und schaust für ein paar Sekunden vom Welpen weg. Erfahrungsgemäß wartet er jetzt was passiert.
  • Welpi erhält eine neue Chance, du hältst die geschlossene Futterhand wieder hin.
  • Wartet er jetzt geduldig ab, darf er die Bröckchen in deiner Hand fressen, du öffnest deine geschlossene Futterhand.
  • Zeigt dein Welpe wieder grobes Verhalten, so wiederhole den Entzug deiner Futterhand wie oben beschrieben.

Wiederhole diese Übung ein paar mal. Die Welpen lernen meist sehr schnell, dass sie sich ruhig verhalten müssen und nicht aufdringlich sein dürfen, um das Futter zu bekommen. Das ist eine hervorragende Übung zur Impulskontrolle.

Ziel bei dieser Übung ist also: Welpi wartet geduldig bis die Futterhand aufgeht und darf dabei nicht aufdringlich sein und kein grobes Verhalten zeigen, sonst bekommt er einfach nichts. Sonst passiert nichts. Außer die Futterhand zu entziehen und weg zu schauen musst du nicht schimpfen, ihn körperlich bedrängen oder ihn gar anschreien oder wegdrücken.

Das „Wort des Bedauerns“, bspw. „schade“, gerne mit einem traurigen Gesichtsausdruck (sie lesen unsere Körpersprache), dies ist ein sekundärer Bestrafer – hört dein Hund bereits mit dem unerwünschten Verhalten auf, wenn er dieses Wort hört, dann entfällt die bestrafende Aktion, in dem Fall, dass die Futterhand entzogen wird und wir kurz wegschauen. Dann bekommt dein Liebling die Bröckchen in deiner Hand natürlich.

Merkst du, dass wir in diesem Beispiel von „Bestrafung“ sprechen, diese aber keine körperliche oder verbal schimpfende sein muss.

Diese einfachen Dinge wie Spielen, Füttern, Kuscheln wie sie hier in Übungen verpackt wurden, kannst du einsetzen, um in aller Ruhe und mit Erfolg an einer respektvollen Beziehung zu arbeiten.

Viel davon kann in den Alltag übertragen werden für weitere Übungen.

Übrigens:

Wenn du dieses Script schon in den Händen hältst bevor dein Welpe eingezogen ist, perfekte Vorbereitung, Respekt. Dann kannst du die ganzen Übungen als Trockenübungen mit deiner Familie nachspielen und so schon mal die Handlungen verstehen und das richtige Timing üben. Auch die Kinder spielen immer gerne mit und lernen so schon mal in einer Trockenübung und nicht am Hund die richtige Abfolge.

Hilfe, mein schönes Kleid!

Im Spiel mit ihren Wurfgeschwistern wird spielerisch Sozialverhalten erlernt. Es wird auch schonmal gemeinsam an einem Stoffspielzeug gezogen.
In der Menschenfamilie angekommen sind vor allem herunterhängende Kleidungsstücke, wie ein Schal, ein Rockzipfel, aber auch Hosenbeine, etc… sehr interessant für die Welpen, auch daran wollen sie gerne ziehen und schnappen. Das sollte von Anfang an unterbunden werden, sonst hast du bald viele Kleidungsstücke mit Löchern drin.
Du kannst erstmal, wie die Geschwister im Wurf, quietschen, Spiel abbrechen und langsam weggehen.
Wenn alle oben beschriebenen Tipps nicht helfen, darf der Welpe auch mal für kurze Zeit isoliert werden, d. h. vom Rudel ausgeschlossen werden, das ist für Schnuffi, ohne schimpfen zu müssen, eine Strafe. Das gibt dem Welpen die Gelegenheit sich zu beruhigen.

Falsche Signale

Leider senden Besitzer schnappender Welpen sehr häufig unbewusst die falschen Signale aus. Es entsteht schnell eine Fehlverknüpfung und falsche Lernerfahrungen. Wenn im Menschenrudel bspw. Kinder die Hand vor die Schnauze heben und den Welpen knabbern, zwickeln und beißen lassen (anfangs war es ja noch soooo süß und lustig) kann das sehr schnell zu festem Zwickeln und Beißeln führen, aber nicht weil Welpi etwas falsch gemacht hat, sondern weil er nur gerade die Lernerfahrung macht: ah, ok, es ist SCHON NOCH in Ordnung so „wild“ zu sein, das Menschenkind quickt ja nicht. Schnuffi hat ja gelernt, dass sein Geschwisterchen eine Lautäußerung mitteilt. Folglich beißt Welpi das nächste Mal fester zu und es entsteht ganz schnell ein Verhalten, das von uns nicht mehr gewünscht ist. Aber wir haben es Welpi selber beigebracht!

Deshalb – bitte immer beim kleinsten Zwickeln SOFRT das Spiel abbrechen, aufstehen, dich umdrehen oder langsam weg gehen. Ruhig, ohne mit Welpi zu kommunizieren und ohne ihn zu schimpfen. Deine Körperhaltung und Gestik kann er besser verstehen als „nein“, „pfui“, „aus“, „lass das“. Wenn er ruhig wartet, ob du gleich wieder mit ihm spielst, kannst du das loben und dich deinem Welpen und dem Spiel wieder zuwenden und ihm eine weitere Chance geben es jetzt besser zu machen, denn nur so kann er lernen was richtig und was falsch ist.

Als Eltern kannst du das auch nicht deinen Kindern überlassen und hoffen, dass sie das schon richtig machen werden. Du als Mama deiner Kinder und als Rudelführerin deines Hundes musst das für und mit deinen Kindern regeln. Du solltest deinem Hund eine souveräne Hundeführerin sein und deinem Wonneproppen liebevoll aber konsequent die Grenzen zeigen. Das hat nicht Zeit bis morgen. In der Sekunde, wo aus unserer Sicht Fehlverhalten auftritt, musst du deinem Welpen das vermitteln, sofort und auf hundisch.

Markersignale

Markersignale wie der Clicker oder ein Markerwort sind gerade bei leicht erregbaren Welpen als Kommunikationshilfe sehr hilfreich. Markersignale bestehen aus einer Kommunikation, die ohne den Ballast von Missverständnissen und Fehlinterpretationen auskommt. Ohne Eskalation in Lautstärke.

Und wenn alles nichts hilft?

Jeder einzelne Welpe ist ein einzigartiges Individuum. Daher gibt es auch nicht nur diesen einen Weg oder diesen einen Trainingsansatz. Die oben beschriebenen Tipps helfen in den meisten Fällen hervorragend.

Dieses Thema habe ich Anfangs für meine Welpenkäufer meiner Zucht verfasst. Da dieses Thema aber so wichtig ist und große Nachfrage auch allgemein besteht wird dieses Script auch auf meinen Seiten von https://hunde-trainingskonzepte.de veröffentlicht. Daher möchte ich noch ein paar weitere Trainingsmöglichkeiten aufzeigen, da es auch Welpen gibt, die sich in den Spielen immer mehr erregen, anstatt zu ermüden und manch ein Hundehalter noch weitere Informationen wünscht, wenn die bis hierhin beschriebene Maßnahmen nicht erfolgreich waren.

Also ist die Frage, was tun, wenn alles nichts hilft?

Es gibt Welpen, die sich in den Spielen immer mehr erregen, anstatt zu ermüden.

Welpen, die durch die lauten Quietscher der Menschen noch aufgedrehter werden.

Hundebabies deren Aktivitäten an Kleidung und Haut einfach nicht ignoriert werden können – weil sie Schaden anrichten und Schmerz zufügen.

Grob spielende Welpen verängstigen die Kinder der Familie, frustrieren die hilflosen Erwachsenen und sind oft der Grund, dass Welpen zurückgegeben werden.

Manchmal sind es die Welpen selbst, die auch erfahrene Hundebesitzer innerhalb weniger Wochen an ihre Grenzen bringen.

Schnelle Hilfe ist jetzt wichtig!

Ursachenforschung versus Symptome

Ob das Spielverhalten normal ist oder nicht, ob wir das unbewusst mit falschen Signalen noch gefördert haben oder nicht, wenn es schmerzt und Kleidung zerrissen wird, kann ich noch so viel über die Hundepsychologie schreiben, wichtig ist jetzt, einfach das Verhalten des Welpen schnell unter Kontrolle zu bringen. Natürlich ist es wichtig für dich zu wissen, warum ein Welpe gerade macht was er macht, damit du sein Verhalten verstehen kannst, und trotzdem ist es wichtig jetzt schnell zu handeln, wenn alle oben beschriebenen Tipps und Trainingsanleitungen nichts helfen.

Aktivität einschränken als verbesserte Lernsituation

Es gibt auch Hunde, die sich überschätzen und bis zum Umfallen spielen und die keinen „Ausschaltknopf“ haben. Sie zeigen keinerlei Reaktionen auf die Rückkoppelung ihres menschlichen Spielpartners. Vergleichbar mit kleinen Kindern, die mit zufallenden Augen sagen „ich bin nicht müde“. In diesem Fall müssen wir dafür Sorge tragen, dass Schnuffis Aktivitäten eingeschränkt werden, oder / und der Hund ausreichend Erholung und Ruhe findet. Manchmal ist es dann erforderlich eine Auszeit „zu verordnen“.

Aha, und wie?

Wie oben schon beschrieben, können bereits Brustgeschirr und leichte Leine positive Erleichterung bringen für Mensch und Hund.

Wenn ich bei meinen Kunden im Hundetraining die Hausleine empfehle, sind die Kunden IMMER überrascht. Was ist eine Hausleine? Den ungestümen Welpen an die Leine nehmen?

Ja, genau das.

Solange die oben beschriebenen Anleitungen bei deinem Welpen hilfreich sind und der Welpe lernbereit ist und das Training erfolgreich ist, perfekt. Aber hemmungslose Welpen, die bis zum Umfallen spielen lernen aus ihren Fehlern nicht.

In dieser Situation schränkt die Leine die Freiheit des Hundes ein – nicht als Bestrafung, sondern als verbesserte Lernsituation.

Die aufgedrehten Welpen haben Stress, und bei Stress ist das Gehirn nicht aufnahmefähig. Die Welpen können bei Stress keine Lernerfahrungen sammeln.

Gute Lernsituationen zeichnen sich durch die Möglichkeit aus, bessere Alternativen zum bisherigen Verhalten zu zeigen.

Alternativen zum bisherigen Verhalten

Solange deinem Welpen die Möglichkeit gegeben ist, an dir hoch zu springen, deine Kleidung zu zerreißen, zu zwickeln, und dann schnell ganz flink davon zu laufen aus deinem unmittelbaren Handlungsbereich, kann er einerseits nichts daraus lernen, da der richtige Lernzeitpunkt durch das flinke wegspringen verpasst wurde, im Gegenteil, er spielt fangen und findet das lustig, und andererseits wird er keine wünschenswerte Alternative dazu lernen können. Da er so flink ist hast du den richtigen Zeitpunkt, das richtige Timing verpasst für das Lerne, da der Hund immer nur innerhalb 1 Sekunde, unmittelbar, in dem Moment, wo das Fehlverhalten stattfindet, das Richtige lernen kann.

Warum nicht ignorieren, wie oben beschrieben?

Weiter oben habe ich ja beschrieben, den Hund zu ignorieren! Wieso kann ich das hier nicht?

Das oft empfohlene Ignorieren des unerwünschten Verhaltens ist in den meisten oben beschriebenen Fällen hilfreich. Aber gerade bei leicht erregbaren, zügellos spielenden Welpen zeigt das Ignorieren keine Wirkung. Oder anders ausgedrückt: immer, wenn Hunde in unserer unmittelbaren Umgebung sind (und dann bspw. nicht wegspringen), dann ist ignorieren hilfreich. In unserem Beispiel aber spring der Welpe nach dem zwickeln oder beißeln direkt aus deinem unmittelbaren Handlungsbereich ganz flink weg, BEVOR du Einfluss auf ihn nehmen kannst, bevor du ihn korrigieren kannst. Er schaut dir also gar nicht zu, er würde gar nicht bemerken, dass er ignoriert wird. Dein Liebling kann aber nur in der Sekunde, wo das Fehlverhalten stattfindet, lernen bzw. korrigiert werden, dem entzieht sich Schnuffi aber durch ganz schnelles flinkes wegspringen. Bis du ihn „fängst“ ist die Lernsituation schon lange vorbei. Er kann keine Verknüpfung mehr zu der ursprünglichen Situation mehr herstellen, nämlich dass er zu fest gezwickelt hat und lernen soll deine Individualzone zu respektieren.

Spiel als selbstbelohnende Komponente

Außerdem gibt es noch die selbstbelohnende Komponente bei leicht erregbaren, zügellos spielenden Welpen. Das Springen, Beißeln, Pföteln, Zerren und Zwickeln ist für zügellose Welplen „selbstbelohnend“, d. h. springen, beißeln, pföteln, zerren und zwickeln sind für den Welpen in der Situation schon die Belohnung, so dass der Entzug menschlicher Aufmerksamkeit in diesem Fall wirkungslos verpufft.

So nun zur Praxis …

Ziel ist, dass dein Hund Verhalten ausführen kann, welches belohnt und gelobt werden kann!

Mit diesem Lernziel
musst du NICHT schimpfen, tadeln oder korrigieren für unerwünschtes Verhalten,
sondern kannst Welpi für ein gewünschtes alternatives Verhalten loben und belohnen!

Was heißt das jetzt in unserem Beispiel?

Leicht erregbare und zügellose Welpen, die vielleicht noch an uns Hochspringen, werden einfach am direkten Körperkontakt zum Menschen gehindert. Und zwar einfach mit Geschirr und Hausleine! UND so können sie auch nicht wegspringen, also aus deinem unmittelbaren Handlungsbereich fliehen. DENN NUN MUSS dein Liebling zwangsläufig ein anderes Verhalten zeigen! Man nennt das auch Alternativverhalten zeigen. Dieses Verhalten, wird gelobt und belohnt.

Mit Geschirr und Hausleine? Yep, und so geht’s!

Natürlich ist das eine körperliche Einschränkung, die den Welpen frustriert und wütend oder ängstlich machen kann. Der Welpe muss Frustration auszuhalten erst LERNEN. Das nennt man Frustrationstoleranz. Deshalb ist es wichtig, dass du selber dabei sehr ruhig bist.

Das Befolgen von Verboten erfordert die ausgereifte Fähigkeit deines Hundes, Impulse zu kontrollieren.
Dies dauert bei deinem Welpen noch Monate, bis das System zur Impulskontrolle im Hundegehirn soweit ausgereift ist, dass es auch bei starker Erregung funktioniert.

Deshalb nochmal gerne zur Erinnerung:

Die Leine schränkt die Freiheit des Hundes zwar ein – aber nicht als Bestrafung, sondern als verbesserte Lernsituation.

Ein Beispiel anhand des Hochspringens

  • Lege deinem Liebling bitte ein Geschirr an.
    Geschirr ist deshalb wichtig, weil wir nicht wollen, dass der Welpe sich durch Zug am Halsband verletzt, falls er sich aus der Situation „ziehen“ will.
    Bitte mache deshalb diese Übung unbedingt mit einem Geschirr.
  • Lege deinem Liebling eine Hausleine am Geschirr an bitte NICHT am Halsband). Dies kann einfach am Geschirr baumeln, Welpi muss nicht an der Leine gehen. Die Leine dient dazu, dass du jetzt die Möglichkeit hast bei Fehlverhalten schnell einzugreifen und dass dein Hund NICHT wegspringen kann, um richtiges Verhalten lernen zu können.
  • Bei nicht erwünschtem Verhalten, bspw. beim Hochspringen, kannst du jetzt ganz ruhig einfach den Fuß auf die leichte Hausleine stellen, das macht es dem Hund unmöglich, hochzuspringen. Ohne Worte, ohne ihn zu schimpfen und auch ohne Kommunikation.
  • Jedes Verhalten, das nicht hochspringen ist, wird jetzt gelobt und belohnt.

Bleib einfach ruhig auf der Leine stehen, bis sich dein Welpe beruhigt hat, dafür kannst du ihn belohnen. Bleib auch ganz ruhig, wenn er am Anfang vielleicht versucht sich raus zu winden.

Erfahrungsgemäß lernen die Hunde sehr schnell, dass es sich LOHNT das Alternativverhalten, in dem Fall ruhig zu warten, zu zeigen, da dieses belohnt wird. In dem Moment wo das Hochspringen für den Hund nicht mehr erfolgreich ist, das Alternativverhalten (nicht hochzuspringen) aber sehr wohl, weil es belohnt wird, kann Schnuffi ganz schnell umlernen und wird das hochspringen aufgeben. Und du musstest ihn gar nicht mehr 100x korrigieren, schimpfen, ihn wegdrücken, etc…

Das obige Beispiel funktioniert natürlich genauso bei ungestümen Welpen beim Zwickeln, Beißeln, und flink weglaufen. Durch die Leine kann dein Liebling nicht einfach mehr abhauen, so bekommt er die Möglichkeit zu lernen wie leckerlireich ein Alternativverhalten sein kann.

Einschränkungstraining

Einschränkungstraining

Nochmal ganz wichtig – die oben beschriebenen Trainingsanleitungen werden bei den meisten Welpen erfolgreich sein.

Das Einschränkungstraining ist nur notwendig, wenn alle anderen beschriebenen Tipps nicht helfen!

DAS EINSCHRÄNKUNGSTRAINING DARF FÜR DEN WELPEN
NIEMALS ISOLATION UND VERNACHLÄSSIGUNG BEDEUTEN!
Ziel ist,
dass die Zeit der Einschränkung die Zeit des aktiven Lernens mit dem Menschen ist!

Entscheidend für den Erfolg ist, dass der Welpe Verhalten ausführen kann, welches belohnt wird. Dies kann nur gelingen, wenn der Welpe das Einschränkungstraining und das Zusammenspiel mit dem Menschen in dieser Situation als positiv erleben kann. Es ist NICHT Sinn des Einschränkungstrainings den Welpen festzubinden und sich selbst zu überlassen!

Beim Einschänkungstraing benötigt der Welpe innerhalb des Hauses einen Bereich für sich, in dem er sich uneingeschränkt bewegen darf und bspw. mit einem Kauspielzeug lernt, sich ohne Aufmerksamkeit des Menschen gut und sicher zu fühlen.

Beim Training gilt für den Kontakt mit Menschen: einschränken und angepasstes Verhalten lernen.

Kinder und wilde Welpenspiele

Eltern tragen eine große Verantwortung, wenn die Kinder mit einem Hund aufwachsen, besonders, wenn der Hund sich nicht so harmonisch einfügt wie erhofft.

Kinder sind vom Spieleverhalten mit zwickelnden beißelnden hemmungslosen Welpen besonders betroffen, da Kinder die Spielattacken als viel bedrohlicher empfinden, einmal weil sie noch kleiner sind und auch weil Kinder mit ihrem typischen kindlichen Bewegungsmuster das unerwünschte Verhalten des Hundes häufiger auslösen als Erwachsene. Kinder verfügen über relativ wenig Selbstkontrolle in solchen Situationen, sobald sie sich ängstigen oder wütend werden. Die Welpen selber können die kindlichen Bewegungsmuster nicht einsortieren.

Beim Einschränkungstraining soll der Hund lernen, vorsichtig mit dem Kind zu spielen. Auf der anderen Seite macht nichts ein Kind so unbedacht wie ein kleiner, angebundener Hund!

Die Arbeit mit in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkten Welpen und Kindern
DARF NUR UNTER DER AUFSICHT der Eltern stattfinden.

Niemals sollte der bewegungseingeschränkte Hund mit Kindern alleine gelassen werden!

Das Ziel ist, dass sich das Kind jederzeit vom Hund langsam zurückziehen kann, wenn dieser beim Füttern aus der Hand oder beim Spiel zu grob wird.

Das ist für den Hund ein wirkungsvoller Entzug von Belohnung.

Das Kind wird nicht bedrängt und kann in ruhigen Bewegungen Distanz schaffen zwischen sich und dem Hund. Denn viele Kinder rennen schnell davon, wenn sie von ungestümen distanzlosen Welpen attackiert werden, das ist aber für den Hund wiederum ein lustiges Fangenspiel und kann sehr schnell eskalieren. Durch die Maßnahme des Einschränkungstrainings sind die Kinder nach zwei drei Schritten außerhalb des Leinenradius.

Einschränken heißt für den Umgang mit hemmungslosen Welpen,
ihnen die Freiheit zum Lernen angepassten Verhaltens zu geben!

Und so geht’s:

  • Lege deinem Liebling bitte ein Geschirr an.
    Geschirr ist deshalb wichtig, weil wir nicht wollen, dass der Welpe sich durch Zug am Halsband verletzt, falls er sich aus der Situation „ziehen“ will.
    Bitte mache deshalb diese Übung unbedingt mit einem Geschirr.
  • Lege deinem Liebling eine Hausleine am Geschirr an bitte (NICHT am Halsband).
  • Binde Schnuffi im Spieleradius fest. Eine zweite Hilfsperson, die die Leine hält funktioniert auch sehr gut. Die Leine dient dazu, dass dein Kind jetzt die Möglichkeit hat schnell Distanz zu schaffen bei unerwünschtem Verhalten und ruhig aus dem Leinenradius des Welpen zu gelangen, damit der Welpe richtiges Verhalten lernen kann. Die Positionen von Kind und Welpe sollten so gewählt sein, dass DIE LEINE natürlich locker hängt am Geschirr und kein Zug entsteht.
  • Bei nicht erwünschtem Verhalten kann dein Kind jetzt ruhig zwei bis drei Schritte rückwärtsgehen, bis es aus dem Leinenradius des Welpen gelangt, um nicht mehr attackiert zu werden. Bitte ohne Worte, ohne zu sprechen, ohne zu schimpfen. Nur 2-3 Schritte zurück gehen. Das macht es dem Welpen unmöglich unerwünschtes Verhalten beim Kind umzusetzen.
  • Jedes Verhalten, das von uns erwünscht ist, wird jetzt gelobt und belohnt.
  • setzt sich der Hund und wartet was passiert, dann kann dein Kind wieder zum Hund hin gehen und mit Leckerchen und Lob den Welpen belohnen.
  • Fängt er wieder an zu zwickeln und zu beißeln, geht dein Kind einfach wieder 2-3 Schritte zurück, wartet bis sich Welpi beruhigt hat und darf das erwünschte ruhige Verhalten wieder mit Leckerchen und Lob belohnen.

Achtung: Versucht der Welpe bspw. durch anderes Verhalten wie bellen Aufmerksamkeit zu erhalten, darf das Kind nicht gleich zum Hund zurück gehen, bitte hier den Moment abwarten, bis Schnuffi aufhört zu bellen und dann zurückgehen, sonst macht der Welpe eine falsche Lernerfahrung und wird in dem Moment für das Bellen belohnt, und schon wäre ein neues Problem geboren – „ach so bellen ist gewünscht, das kann ich auch“. Aber das ist wieder ein anderes Thema und füllt ein eigenes Script. Der Hund lernt in der Sekunde wo Verhalten stattfindet und verknüpft in o. g. Beispiel in der Sekunde das Bellen mit dem Leckerchen, hat in diesem Fall also gelernt – ah bellen muss toll sein, dafür werde ich belohnt und so bellt der Welpe beim nächsten Mal noch mehr!

Erfahrungsgemäß lernt dein Wonneproppen bei dem Einschränkungstraining mit Kindern sehr schnell was von uns erwünschtes Verhalten ist, denn er wird ja für das erwünschte alternative Verhalten, in dem Fall ruhig zu warten und nicht zu zwickeln und zu beißeln, belohnt.

Es ist wieder ein weiterer, schöner ruhiger positiver toller Trainingsansatz ohne Eskalation, ohne Schimpfen und Schreien, ohne „nein“, „pfui“, „aus“ oder gar körperliches Bedrängen des Welpen, weil man sich nicht mehr zu helfen weiß.

So ein liebevolles Einschränkungstraining mit Kindern umgesetzt, haben Kind und Welpe eine gute Chance, gemeinsam einen positiven Umgang miteinander zu lernen. Und das sehr ruhig mit positiven Lernerfahrungen für Kind und Welpe.

Umlenken des Zwickeln in Leckerchen

Umlenken des Zwickeln in Leckerchen

In Bezug auf das Einschränkungstraining, gerade mit Kindern und Welpen habe ich noch eine schöne Trainingseinheit.

Beim Umlenken, z. B. mit Leberwurst, wird das Interesse an der menschlichen Haut umgelenkt, wie oben im Beispiel war es ein Spielzeug, bei dieser Übung ein Gutti Leberwurst.

In der Fachsprache nennt man das „Umlenkung“, dies ist erfolgversprechender als Verbieten!

Umlenkung verhindert, dass du deinen Welpen bestrafen musst.

Umlenkung baut ein akzeptables Verhalten zwischen dir und deinem Hund auf, ein positives Erlebnis, das die Bindung zwischen Mensch und Hund intensiviert.

Jedes Respektieren deiner Körpergrenze, vor allem die deiner Kinder, egal ob durch geduldiges Abwarten oder zurückweichen darf und soll honoriert und belohnt werden.

Eine gute Übung zum Einschränkungstraining mit Kindern und Welpen ist das Umlenken des Zwickeln und Beißeln in Lecken.

Weiter oben habe ich schon die Trainingseinheit „Leckerli anstatt schimpfen“ beschrieben. Manche Welpen versuchen dabei aber heftig mit pföteln und beißeln und zwickeln an das Leckerchen in der geschlossenen Hand zu kommen, das ist wiederum gerade für Kinder für den Vertrauensaufbau schade.

Deshalb möchte ich euch noch eine Abwandlung der oben beschriebenen Trainingseinheit vorstellen. Einige Punkte sind genauso wie bei der Impulskontrollübung. Die zusätzlichen und abgewandelten Segmente markiere ich dick.

  • Bereite alles fürs Einschränkungstraining mit Kind und Welpe vor (Geschirr und Hausleine bitte am Geschirr befestigen, eine Hilfsperson hält entweder die Leine, damit das Kind nicht bedrängt wird oder wir befestigen die Leine am Übungsplatz.
  • Stell dir eine Futterportion in einer Schüssel bspw. auf einen Tisch,
  • Dein Kind steht vor dem Welpen und kann jederzeit ruhig den Leinenradius verlassen, wenn Welpi zu aufdringlich wird. Die Positionen von Kind und Welpe sollten so gewählt sein, dass DIE LEINE natürlich locker hängt am Geschirr und kein Zug entsteht.
  • Gib deinem Kind jeweils immer ein paar Futterbrocken in die Hand und form die Hand zu einer Faust, so dass dein Hund noch nicht an die Leckerchen kommt.
  • Da die obige Variante „Leckerli anstatt schimpfen“ nur bedingt geholfen hat und dein Kind durch starkes kratzen, beißeln und pföteln bedrängt wurde, wandeln wir das Training jetzt etwas ab (bei den meisten Welpen ist „Leckerli anstatt schimpfen“ schon sehr erfolgreich)
  • Schmiere jetzt zusätzlich etwas Hundeleberwurst oder Frischkäse auf den Handrücken deines Kindes, in dem die Leckerchen sind.
  • Dein Kind kann jetzt die geschlossene Hand mit dem Futter drin ausstrecken und dem Welpen anbieten. Deine Hand ist immer noch geschlossen.
  • Da Welpi vorher durch zu starkes kratzen, beißeln oder pföteln probiert hat an die Leckerchen zu kommen, wird er bei dieser Variante jetzt den lecker eingeschmierten Handrücken zu lecken beginnen.
  • Sobald der Welpe ruhig den Handrücken des Kindes zu lecken beginnt ohne zu bedrängen oder unerwünschtes Verhalten zu zeigen, darf das Kind die Hand öffnen und der Hund kann sich das Futter nehmen.
  • Zwickelt, kratzt, pfötelt oder beißelt der Welpe, anstatt zu lecken, bekommt er einfach nichts, dein Kind und alle anderen Personen entfernen sich einfach ganz ruhig aus Welpis Bewegungsradius, ohne Worte, ohne zu schimpfen, einfach nur zurück gehen.
  • Nach wenigen Minuten bekommt der Welpe eine weitere neue Chance, das erwünschte Verhalten zu zeigen.

Wiederhole diese Übung ein paar mal. Die Welpen lernen meist sehr schnell, dass sie sich ruhig verhalten müssen und nicht aufdringlich sein dürfen, um die gute Leberwurst oder den guten Frischkäs schlecken zu dürfen und auch noch das Futter zu bekommen.

Ziel bei dieser Übung ist hier: Welpi wartet geduldig bis er schlecken darf und die Futterhand aufgeht und darf dabei nicht aufdringlich sein und kein grobes Verhalten zeigen, sonst bekommt er einfach nichts und es entfernen sich alle langsam aus seinem Aktionsradius. Sonst passiert nichts. Außer die Futterhand zu entziehen und aus seinem Aktionsradius zu gehen musst du nicht schimpfen, ihn körperlich bedrängen oder ihn gar anschreien oder wegdrücken.

Sobald dein Welpe diese Umlenkungsübung verstanden hat und dein Kind nicht mehr bedrängt oder unerwünschtes Verhalten zeigt, nicht aufdringlich ist und ruhig und brav abwartet, kann mit der ursprünglichen Übungseinheit „Leckerli anstatt schimpfen“ weiter geübt werden. Dann dürfen gerne das Geschirr und Hausleine wieder wegbleiben.

Funktioniert die Übungseinheit „Leckerli anstatt schimpfen“ nicht mehr oder wieder nicht, z. B. weil Welpi dein Kind bedrängt um dann schnell wieder „zu flüchten“ entzieht sich der Welpe unserer Handlungsmöglichkeit des sekundengenauen Lernens, dann kann nochmal für ein paar Tage auf die gerade beschriebene Umlenkungsübung zurückgegriffen werden.

Das „Wort des Bedauerns“, bspw. „schade“, darf gerne auch hier beim Distanz schaffen zwischen Kind und Welpe mit einem traurigen Gesichtsausdruck (sie lesen unsere Körpersprache), eingesetzt werden, dies ist ein sekundärer Bestrafer – hört dein Hund bereits mit dem unerwünschten Verhalten auf, wenn er dieses Wort hört, dann entfällt die bestrafende Aktion, in dem Fall, dass die Futterhand entzogen wird und wir uns entfernen. Dann bekommt dein Liebling die Bröckchen in deiner Hand natürlich.

Merkst du, dass wir auch in diesem Beispiel von „Bestrafung“ sprechen, diese aber keine körperliche oder verbal schimpfende sein muss.

Wie bei „Kinder und wilde Welpenspiele“ auch, ist ein so umgesetztes liebevolles Einschränkungstraining mit Kindern eine gute Chance für Kind und Welpe, gemeinsam einen positiven Umgang miteinander zu lernen. Und das sehr ruhig mit positiven Lernerfahrungen für Kind und Welpe.

Schön, dass du bis zu Ende gelesen hast!

2022-01-24T09:57:24+00:00
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